My Point of View: Canon EOS R5

Vor fast zwei Jahren fand die photokina noch fast im alten Glanze statt: die Platzhirsche der Branche, Nikon, Canon, Olympus, Panasonic und andere gaben sich ein Stelldichein in Köln.

Die von mir so sehnlich erwartete spiegellose Vollformatkamera EOS R von Canon war – für mich – eine Enttäuschung. Nicht aufgrund der technischen Daten, vor allem aufgrund der Ergonomie. Bis heute bin ich meiner 5D Mark III für professionelle Arbeiten im Studio und on location treu geblieben, nutze aber parallel eine Panasonic Lumix G9 mit mittlerweile acht Objektiven zwischen 12 und 400mm Brennweite.

Heute ist es soweit: Canon erweitert das R-System offiziell um gleich zwei neue Kameramodelle EOS R5 und R6.

Für viele Fotografen wichtige Designmerkmale wie der geschätzte Joystick sind schon bei der Vorankündigung der R5 vor Monaten mit großer Befriedigung wahrgenommen worden. Ebenso die Information, die Kamera verfüge über zwei Kartenslots. Und nach und nach schob Canon weitere Spezifikationen nach, indes mit Schwerpunkt auf die für mich weniger bedeutsamen Videoeigenschaften, die es allerdings in sich hatten: 8K! Toll – aber ich persönlich nutze für meine Videos vorwiegend FullHD.

In den Wochen vor dem heutigen Launchevent sind die meisten technischen Spezifikationen sind schon durchgesickert.